Naturgemäße Gartenpflege

Die Gartenkobolde pflegen und renovieren Ihren Garten fachkompetent und naturgemäß. Ob artgemäße Gehölzauslichtung und -verjüngung, Rasenrenovierung oder Teich- und Staudenpflege, wir halten die Gärten in Stadt und Landkreis Ansbach jung und in Form!

Lange Trockenzeiten im Sommer oder sehr kalte Frostnächte im Winter sind typische Kennzeichen für das subkontinentale Klima in Stadt und Landkreis Ansbach, die Pflanzen neben typischen Schädlingen zu schaffen machen können. Neben einer fachgerechten Pflanzenauswahl tragen gezielte Pflegemaßnahmen dazu bei, Pflanzen lange gesund zu erhalten und widerstandsfähig zu machen.


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   Gepflegte Gartenanlage im 3. Jahr: Fachgerechter, zweijähriger Blütenholzschnitt der Sträucher und jährlicher Rückschnitt der Stauden sichert auf lange Zeit eine zuverlässige Blüte und hält die Pflanzung in Zaum. Eine Düngung ist bei dieser Pflanzung nicht nötig, alle Pflanzen bevorzugen eher nährstoffarme Böden. Der Fertigrasen wird bei Trockenheit regelmäßig gewässert, wöchentlich gemäht und im Frühjahr mäßig organisch gedüngt. So kann die Gestaltung mit verhältnismäßig wenig Aufwand Jahre bis Jahrzehnte dauerhaft gepflegt bleiben.

Gärten, die mit guter Arten- und Sortenkenntnis angelegt wurden, benötigen in der Regel wenig Pflege, da die Pflanzen auf den Standort bestmöglich abgestimmt wurden. Einzelne Pflegemaßnahmen zur Erziehung junger Sträucher und Bäume und zur Etablierung von Staudenpflanzungen und Rasenflächen sollten von Zeit zu Zeit fachgerecht durchgeführt werden, damit der Garten sich in der gewünschten Form entwickelt.

Wir führen folgende Pflegearbeiten für Sie aus:

  • Obstbaumschnitt bei jungen und alten Bäumen
  • Gehölzschnitt bei Sträuchern und Zierbäumen
  • Schnitt an besonderen Gehölzen und Liebhaberpflanzen
  • Heckenschnitt, Heckenverjüngung
  • Pflege von Staudenpflanzungen
  • Rasenpflege
  • Teichreinigung und -renovierung
  • Mulchen
  • Reinigung von Natur- und Betonsteinflächen und -mauern

 

 1. Obstbaumschnitt

Wir pflegen Ihre Obstbäume durch ein ganzes Baumleben. Nach Pflanzung und Pflanzschnitt muß der Baum erstmal einwachsen. Nach wenigen Jahren sollte die Erziehung beginnen:

Schnitt Baumalter Maßnahmen
Erziehungsschnitt 3-20 Jahre der Jungbaum erhält Leittrieb und Leitäste und wird mittels gezieltem Schnitt über Triebknospen in die gewünschte Form und Größe gebracht. In dieser Phase beginnt auch der Ertrag. Dazu ist die quantitative und qualitative Förderung von gut versorgtem Fruchtholz nötig.
Erhaltungsschnitt 10-100 Jahre der gut eingewachsene Baum soll nicht "in den Himmel wachsen" – er wird in seiner Form gehalten. Nicht erwünschter Höhenzuwachs und nicht notwendige Triebe werden entfernt. Dies kann bei wüchsigen Bäumen die Bildung sogenannter "Wasserschosse" zur Folge haben. Diese müssen ebenfalls entfernt werden oder durch Zapfenschnitt zur Bildung neuen Fruchtholzes angeregt werden.
Auslichtungsschnitt 20-100 Jahre Starkwüchsige oder längere Zeit nicht geschnittene Bäume sollten im Laubholz ausgedünnt werden. Früchte bekommen wieder Sonnenlicht und können größer und aromatischer reifen. Überzähliges und veraltetes Fruchtholz wird ebenfalls entfernt. Die Pflanze wird zur Bildung junger Triebe angeregt.
Verjüngungsschnitt 40-100 Jahre Ausgewucherte oder ältere Bäume können verjüngt und damit Vitalität und Fruchtertrag wieder gesteigert werden. Die Lebenserwartung des Baumes wird durch neue Triebbildung erhöht. Nach einem Verjüngungsschnitt ist in den Folgejahren meist eine zumindest teilweise neue Erziehung der Baumkrone notwendig. Ein Verjüngungsschnitt ist ein starker Eingriff in den Baumorganismus. Er sollte bedacht und mit dem entsprechenden Fachwissen vom Fachmann durchgeführt werden.

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   Erziehungsschnitt an ca. 10-jährigem Apfelbaum. Die Krone hat ein ausgewogenes Astgerüst und wurde gleichmäßig aufgebaut. Die dem Licht zugewandte Seite wird geringfügig stärker geschnitten, da der Baum sonst unregelmäßig stark zum Licht hin wächst. Die Fruchtholzgarnierung ist Alter und Baumgröße angepaßt. Bei Überbehang bilden sich nur kleine und wenig aromatische Früchte. Der Baum soll noch etwa 1,5m in Höhe und Breite zunehmen, dann ist er fertig erzogen.


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   Erhaltungsschnitt an ca. 20-jährigem Apfelbaum: Ein weiteres Wachstum der Krone soll nicht erfolgen. Überzählige und dicht stehende Triebe wurden entfernt, ebenso wie altes und schwaches Fruchtholz. Licht kann wieder durch die gesamte Krone dringen und die Früchte werden gut und gleichmäßig besonnt. Dies beugt Schädlingsbefall vor und fördert Fruchtgröße und Geschmack. Das Astgerüst ist dank langjähriger, fachgerechter Erziehung gleichmäßig um den Leittrieb verteilt, sodaß keine großen Eingriffe in altes Holz nötig sind.


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   Auslichtungsschnitt an verwuchertem Apfelbaum: Altes und zu dicht stehendes Holz wurde entfernt und die Krone wieder in ein Gleichgewicht versetzt. Der Baum muß in der folgenden Vergetationsperiode wieder Fruchtholz bilden, das im darauffolgenden Jahr Früchte trägt. Bei Auslichtungen sollte nicht zu viel auf einmal entfernt werden, da sonst übermäßig viele Wassertriebe gebildet werden.


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   Ca. 70 Jahre alter Apfelbaum, 2 Jahre nach einem Verjüngungsschnitt. Die Krone wurde dabei behutsam um ca. 3m zurückgenommen. Der eigentlich greise Baum hat neue Triebe und junges Fruchholz gebildet und steht wieder voll im Ertrag. Auf stärkeres Einkürzen der Leitäste wurde bewußt verzichtet, um das physiologische Gleichgewicht Wurzeln-Krone nicht zu stark zu stören und größere Schnittwunden zu vermeiden, die meist das Eindringen von Fäulnispilzen und anderen Schädlingen zur Folge haben.

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Wir beraten Sie gerne und unverbindlich vor Ort zu artgerechten Schnitt- und Pflegemaßnahmen an Ihren Obstbäumen!

 

 

2. Gehölzschnitt Zierbäume und Sträucher

Bei Zierbäumen und Sträuchern stehen eine ästhetische Wuchsform, reiche Blüte und Gesunderhaltung im Vordergrund der Schnittmaßnahmen. Die Sträucher sollen über den Ihnen angedachten Platz nicht hinauswachsen, vital und blühfreudig bleiben, von unten her nicht verkahlen und widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten sein.


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Im Herbst erfolgter Form- und Auslichtungschnitt an Feldahorn (Acer campestre): Die Baumkrone wird in Ihrer überschaubaren Form erhalten. Der Baum muß nicht in 10 oder 20 Jahren einem radikalen Verjüngungsschnitt unterzogen werden, der dann die Pflanze ihrer natürlichen Wuchsform endgültig entfremden würde und durch das Eindringen von Schädlingen in große Schnittwunden zu Erkrankungen führen würde. Im 2-3jährigen Abstand durchgeführte Maßnahme.

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   Verjüngungsschnitt an Rotdorn (Crataegus laevigata ‘Paul’s Scarlet’): Die Krone wurde um etwa 70% reduziert. Bei Crataegus-Arten ist bei beschränktem Platz eine Verjüngung ca. 10 Jahre nach der Pflanzung empfehlenswert, da die starkwachsenden Sträucher / Kleinbäume sonst unten verkahlen, innen vergreisen, blühfaul werden und manchmal völlig aus der Form geraten.


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   Stark verjüngter Prager Schneeball (Viburnum pragense): Bis auf ein Astgerüst wurden alle Triebe entfernt oder eingekürzt. Der Strauch ist wieder lichtdurchflutet und kann auch mittig und unten wieder neu austreiben.


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   Ausgelichtetes Goldglöckchen / Forsythia (Forsythia x intermedia ‘Lynwood Gold’): Überzählige Triebe wurden an der Basis entfernt, die Höhe und Breite um 50% reduziert. Die Pflanze kann sich von unten bis oben wieder belauben und neue Blütentriebe bilden.


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   Ausgelichteter Pfeifenstrauch / Falscher Jasmin (Philadelphus – Hybride ‘Virginal’): Philadelphus-Arten neigen dazu, zahlreiche Basistriebe zu bilden und dadurch ein sehr dichtes Astwerk zu produzieren. Die ansonsten zuverlässig und üppig blühenden Sträucher mit dem intensiven Duft wachsen dann nach oben “über sich hinaus” und vergreisen und verkahlen unten aber völlig. Vorbeugen kann ein Auslichten im etwa 3-5jährigen Abstand. Bei schwachwüchsigen Philadelphus-Sorten wie “Erectus” oder “Manteau de Hermine” ist diese Maßnahme weniger oft nötig.

 

3. Schnitt an besonderen Gehölzen und Liebhaberpflanzen

Manche Pflanzenarten wie Rhododendren, Rosen, Wein, Fächerahorn, Magnolien u.a. bedürfen besonderer Schnittmaßnahmen, damit Ihre natürliche Wuchsform nicht verloren geht oder weil sie bestimmte Schnittmaßnahmen nicht vertragen.


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   Die Zaubernuß (Hamamelis x intermedia ‘Westerstede’) bedarf nur sehr weniger, gezielter Eingriffe und sollte niemals stark zurückgeschnitten werden. Sie bildet von Natur aus einen gleichmäßigen, lichten Wuchs.


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   Ältere Sternmagnolie, die schrittweise in Ihrer Wuchshöhe reduziert wurde. Dadurch konnten sich nach und nach neue Blütentriebe bilden und der Strauch büßte nichts von seiner Blühfreudigkeit ein. Sternmagnolien benötigen aufgrund ihrer frühen Blüte einen gut vor frostigen Winden geschützten Standort.

 

3. Heckenschnitt

Der Formschnitt an Hecken gehört bis auf wenige Ausnahmen zu den mindestens jährlich auszuführenden Gartenarbeiten. Ältere oder zu hoch und breit gewachsene Hecken können in den meisten Fällen verjüngt werden.


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   Hecke als Sichtschutz und Hintergrund für eine Staudenpflanzung im englischen Stil. Diese Edel-Lebensbaumhecke (Thuja occidentalis ‘Smaragd’) muß nicht regelmäßig geschnitten werden. Sie bildet dann eine rhythmisch – lockere Kolonnadenform. Lebensbäume dürfen nicht zu weit in altes Holz geschnitten werden, da sie aus diesem nur selten wieder austreiben. Die Ligusterhecke im Hintergrund muß nicht nur wieder in Form geschnitten, sondern auch oben stark ausgelichtet werden, damit sie unten nicht verkahlt. Liguster verträgt einen starken Rückschnitt, wenn nötig auch bis zum Boden.

 

4. Pflege von Staudenbeeten

Stauden sind mehrjährige, krautige Pflanzen, wie z.B. Rittersporn, Sonnenhut, Astern, Pfingstrosen,… Auch Gräser und Farne werden zu den Stauden gezählt. Stauden bereichern den Garten durch die verschiedensten Blütenfarben und -formen, durch besonders auffälliges Laub oder bizarre Frucht- und Samenstände im Winter.


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   Mit wiederverwerteten Sandstein-Scheunensteinen eingefaßtes, farbenfrohes Staudenbeet im Landhaus-Stil 2 Woc hen nach der Pflanzung. Es blühen bereits Rittersporn, Goldgarbe, rote Schafgarbe, Veronica und Polsternelke.

Werden Staudenbeete fach- und standortgerecht geplant und in entsprechend vorbereiteten Boden gepflanzt, bieten Sie über viele Jahre Freude bei verhältnismäßig geringen Pflegeaufwand.

Folgende Pflegemaßnahmen empfehlen wir in Staudenbeeten:

  • Öfteres Wässern im Pflanzjahr, danach nur noch bei lange anhaltender Trockenheit
  • Gelegentliches Entfernen von Wildaufwuchs, solange die Fläche noch nicht geschlossen ist.
  • Rückschnitt im Spätwinter kurz vor dem Neuaustrieb. Unansehnliche Blüten- oder Blattstände können auch schon im Herbst / Frühwinter entfernt werden (z.B. bei Funkien und Pfingstrosen)
  • Leichte Bodenlockerung im Frühling, bei Bodenmüdigkeit Einarbeiten von Kompost oder organischem Dünger wie Hornspäne, Animalin oder Bodenaktivator.
  • Die meisten Stauden kommen aber ohne Dünger aus oder bevorzugen sogar eher nährstoffarmen Boden. Nur manche Starkzehrer wie Rittersporn, Hoher Ehrenpreis oder Phloxe freuen sich über Nährstoffgaben im Frühjahr.
  • Zur Verjüngung und Reduzierung des Volumens können alteingewachsene oder wuchernde Stauden abgestochen oder entnommen, dann geteilt und Stücke wieder eingepflanzt werden. Eine gute Zeit dafür ist das Frühjahr kurz vor dem Austrieb oder der Frühherbst bei gleichzeitigem Rückschnitt um 1/2 bis 2/3 der Staude.
  • Winterschutz: die wenigsten Stauden brauchen einen Winterschutz (Pampasgras, Bartfaden oder Indianernesseln sind einige der wenigen). Fällt im Garten Laub an, kann damit aber die Staudenpflanzung abgedeckt werden. Leicht verrottendes Laub liefert Schatten- und Beetstauden gleichzeitig Humus für die nächste Saison.


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   Gräserbetonte Staudenpflanzung im Vorgarten, 2 Jahre nach der Pflanzung. Die Gräser zeigen auch im Winter ihre ganze Schönheit und sollten daher erst kurz vor dem Neuaustrieb im Vorfrühling abgeschnitten werden. Starkwachsende Gräser können nach Jahren durch Teilung verjüngt werden.

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Wir renovieren und verjüngen Ihre Staudenbeete fachgerecht und nachhaltig. Bei der Neuanlage von Staudenbeeten stellen wir die Pflanzenauswahl sorgfältig und standortangepaßt zusammen, sodaß in den Folgejahren nur wenig Pflege nötig ist.

 

5. Rasenpflege

Jeder Gartenbesitzer hat es wahrscheinlich schon festgestellt: ein Rasen, dem wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird, wird bald zur Wiese… Wir beraten Sie gerne zu Pflegemaßnahmen für Ihren Rasen und führen diese auch gern für Sie aus.

Ein gepflegter Zierrasen benötigt:

  • lockeren, durchlässigen, mäßig humosen, nährstoffreichen Oberboden, möglichst 20-40cm stark
  • sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Schatten wächst kein Rasen (sogenannter “Schattenrasen” wächst auch nur in halbschattigen Bereichen, niemals dauerhaft im Vollschatten)
  • gleichmäßige Feuchte, insbesondere in den Sommermonaten
  • wöchentliche Mahd
  • Monatliches Entfernen Wildaufwuchs
  • Düngung mind. 2x/Jahr, organisch oder mineralisch
  • Vertikutieren mind. 1x / Jahr
  • Kämmen bei Verfilzung

Werden diese Pflegemaßnahmen regelmäßig durchgeführt, erhält man ein einheitlich, sattgrünes Rasenbild.


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   Rasenansaat im Sommer im 2. Jahr: Eine wildkrautfreie, gepflegte Zierrasenfläche in bestem Zustand. Die Düngewirkung des Frühjahrs hat nachgelassen und die Sommerhitze macht sich trotz Wässern in einem leichten Aufhellen des Rasenbildes bemerkbar. Dennoch wurde ausreichend gewässert, so daß keine nachhaltigen Schäden aufkamen. Es kann nun noch eine leichte, organische Düngung mit gründlicher Wässerung erfolgen, damit der Rasen nochmal saftig grün wird. Ab September sollte allerdings nicht mehr gedüngt werden, damit der Rasen vor dem Winter ausreifen und Frosthärte entwickeln kann.

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Ein gepflegter Zierrasen ist in Stadt und Landkreis Ansbach nur bei von vornherein fachgerechter Anlage und mit einigem Aufwand an regelmäßiger(!) Pflege möglich. Ein üblicher Hausgartenrasen / Gebrauchsrasen ist aber mit verhältnismäßig wenig Aufwand und Pflege realisierbar, wenn man einige Regeln beachtet.

Ein durchschnittlicher Hausgarten- / Gebrauchsrasen benötigt:

  • möglichst durchlässigen, mäßig humosen Oberboden
  • sonnigen oder halbschattigen Standort
  • Wassergaben bei starker / langanhaltender Trockenheit
  • Mahd alle 14 Tage
  • Vertikutieren / Nachsaat nach Bedarf


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   Durchschnittlich gepflegter Gebrauchsrasen (“Spiel – und Sportrasen”) im Sommer mit wenig Wildaufwuchs. Gelegentliches Wässern ist bei anhaltender Hitze immer empfehlenswert, um trockenheitsliebenden Wildkräutern wie Löwenzahn, Gänseblümchen, Weißklee, Hahnenfuß, Vogelmiere und Gundermann vorzubeugen. Der Rasen erholt sich zwar nach einer Trockenzeit schnell, allerdings wird er dabei zusehends von Wildkräutern durchsetzt. Sind diese nicht erwünscht, sollte gewässert und bei Bedarf leicht organisch gedüngt werden!

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Wässern ist für die Rasenqualität wichtiger als Düngen! Gerne beraten wir Sie unverbindlich zur umweltfreundlichen Verbesserung Ihrer Rasenqualität!

 

Rasenrenovierung

Alte Rasenflächen können mit verhältnismäßig geringem Aufwand oft nochmals in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden. Dazu ist gründliches Vertikutieren zur Reduzierung des Fremdaufwuches nötig. Anschließend muß gedüngt, gesandet und großzügig nachgesät werden. Darauf folgt regelmäßiges Wässern!


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   Renovierte Gebrauchsrasenfläche vier Wochen nach Vertikutieren, Nachsaat und einer organischen Düngung. Der starke Zuwachs und die sattgrüne Farbe sind den Nährstoffen Stickstoff, Eisen und Magnesium zu verdanken. Nachträglich wurde eine Rasenmähkante aus Naturstein eingebaut.

Übigens: Wer sich an Löwenzahn, Gänseblümchen & Co nicht stört, sollte sich dafür auch nicht schämen! Dies ist die natürliche Vegetation in unserer Gegend und inzwischen auch eine anerkannte, ökologisch wertvolle und besonders pflegeleichte Art der Flächenbegrünung!

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Eine Alternative zur Weiterentwicklung einer nicht oder wenig genutzten Rasenfläche ist auch die Umwandlung in eine besonders pflegeleichte, artenreiche und farbenfrohe Wildblumewiese!

 

7. Teichreinigung und -renovierung

Die Gartenkobolde reinigen Ihren mit möglichst geringem Eingriff in die Teichflora und -fauna. Oft  wuchern Wasserpflanzen wie starkwüchsige Seerosen, Wasserpest oder Teichschwaden den Gartenteich zu, übermäßiger Fischbesatz verursacht schlechte Wasserqualität oder der Teich hat im Laufe vieler Jahre dicke Schlammschichten eingelagert.

Nicht immer ist es nötig, den gesamten Teich zu entleeren und neu aufzubauen. Gezielte Entnahme von Pflanzen, Fischen oder Teichschlamm führt oft schon zu guten Ergebnissen. Auch der Einsatz nährstoffzehrender und sauerstoffeintragender Wasserpflanzen verbessert die Wasserqualität nachhaltig.

Ist dennoch eine Komplettrenovierung mit völliger Wasserentleerung und Pflanzenentnahme nötig, sollte ebenso behutsam vorgegangen werden, um vorhandene Teichlebewesen und erhaltenswerte Pflanzen in den neuen Teich zu überführen, damit dieser schnell wieder eine funktionierende Teichökologie entwickelt.


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   Teiche ohne Fischbesatz und mit fachgerechter Bepflanzung haben dauerhaft eine wesentlich höhere Wasserqualität und viel weniger Algen. Hier siedeln sich auch viele seltene und für die Teichökologie wichtige Tierarten wie Libellen, Wasserläufer, Posthornschnecken und Gelbrand-Wasserkäfer an. Dieser Teich hat keine Filteranlage und kommt mit weniger als 15min Pflege/Monat aus.

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Wir beraten Sie kompetent und ausführlich zur schonenden Reinigung und ökologischen Renovierung Ihres Gartenteiches mit erheblicher und dauerhafter Verbesserung der Wasserqualität.

 

 6. Mulchen

Oft werden Pflanzungen mit Mulch abgedeckt, damit der Boden nicht abschwemmt, Wildaufwuchs gemindert wird, weniger Wasser verdunstet und die Pflanze besser vor Frost geschützt ist.

Man unterscheidet organischen Mulch, der im Laufe der Jahre verrottet und erneuert werden muß und mineralischen Mulch, der aus Zierkies, -splitt oder -schotter besteht und dauerhaft ist. Allerdings ist hier der Eintrag von Laub und Schmutz oft nicht einfach zu entfernen (von Hand, Laubbläser, Laubsauger) und das Material unterliegt natürlichen Verfärbungen im Laufe der Jahre (Vergrauen).

Gerade bei mineralischen Mulchen sollte ein Vlies unterlegt werden, damit sich Erde und Zierkies/Splitt/Schotter nicht vermischen.

Gehölze können grundsätzlich bis max. 10cm hoch gemulcht werden, Stauden sollten nicht mehr als 3cm hoch gemulcht werden, damit feine, neue Triebe durchwachsen können.

Wir bieten Ihnen folgende Mulchmaterialien:

Material org./min. geeignet für Preis regionale Herkunft Besonderheiten
Rindenmulch org. Gehölze; bedingt für Stauden niedrig ja nicht geeignet für sehr feintriebige Stauden – Gerbsäuren können die Triebe schädigen / wirkt auf lange Zeit bodensauer und verbraucht Stickstoff – bei sichtbar gehemmtem Wuchs sollte großzügig mit Hornspäne gedüngt werden.
Holzhackschnitzel org. Gehölze; Stauden sehr niedrig ja wirkt bodenneutral / weniger Gerbstoffe als Rindenmulch / wird aber daher leicht von Fäulnispilzen besiedelt (besonders im Halbschatten/Schatten) / beim Verrotten kann es undurchlässig für Wasser und Luft werden – sollte daher von Zeit zu Zeit gelockert werden oder abwechselnd mit anderen Mulchmaterialien verwendet werden.
Lava/Bims min. Gehölze; Stauden hoch nein erdfarben / leichtes und gut aufzubringendes Material / ph-neutral / dauerhaft.
Muschelkalk min. bedingt Gehölze; bedingt Stauden niedrig-mittel ja grau / regional vorhanden / nicht für kalkempfindliche Pflanzen
Jura min. bedingt Gehölze; bedingt Stauden niedrig-mittel ja beige / regional vorhanden / nicht für kalkempfindliche Pflanzen
Granit / Gneis / Basalt / Diabas min. Gehölze; Stauden hoch nein viele Farben erhältlich / pH-neutral / lange farbecht


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   Pflanzung mit Rindenmulch, Körnung 0 /40mm, Trittplattenweg aus WPC-Fliesen in Muschelkalk-Feinschotter verlegt und mit Muschelkalk-Wasserbausteinen eingefaßt. Im Hintergrund kleine Bambuspflanzung mit geschlitztem Hänge-Fächerahorn, mit Bayerwald-Granitschotter abgedeckt. Granit hat eine neutrale pH-Reaktion. Viele asiatische Pflanzen wie Fächerahorn vertragen keine hohen pH-Werte, bzw. Kalk im Boden.


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   Anlage eines Schwimmteiches, die umliegenden Pflanzflächen wurden mit 5cm Holzhackschnitzeln abgedeckt, darunter ein Wildkrautvlies. Ufergestaltung und Einfassung der Pflanzflächen mit Muschelkalk-Wasserbausteinen.


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   Hochbeet aus Jura-Trockenmauerquadern, abgedeckt mit Wildkrautvlies und Eifel-Lava.


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   Hochbeet aus Jura-Trockemauerquadern mit 2 farblich abgesetzten Splitten. Hell: Jura Feinschotter, dunkel: Schiefer-Splittscherben, zwischen immergrünen Felsengehölzen einige Jura-Deko-Findlinge.

 

7. Reinigen von Natur- und Betonsteinflächen und -mauern

Wir reinigen Ihre Steinoberflächen umweltfreundlich mit Hochdruckreinigern oder speziellen Drehbürsten. Diese entfernen Schmutz und Vergrauungen meist ausreichend und auch in kleinen Ritzen und Hohlräumen.

Auf die Verwendung chemischer Reinigungsmittel kann und sollte aus Umweltschutzgründen in der Regel verzichtet werden. Die Mittel gelangen zum Teil schon gleich beim Aufbringen durch die Fugen in die Erde und damit ins Grundwasser oder werden im Laufe der Zeit von den Steinoberflächen wieder abgewaschen. Punktuelle Verunreinigungen wie Rotwein- oder Ölflecken können kleinräumig mit chemischen Mitteln beseitigt werden, hier gibt es kaum Alternativen. Mit Hausmitteln wie Säuren (z.B. Essigsäure) muß man bei Kalk- und Sandsteinen, wie auch Betonsteinen vorsichtig umgehen, da diese die Oberflächen anlösen / verfärben können.

Schmutzabweisende Imprägnierungen oder Farbintensivierer müssen im Außenbereich für dauerhafte Wirkung grundsätzlich jährlich erneuert werden, da die Wirkstoffe innerhalb eines Jahres ausgewaschen werden oder durch UV-Licht in Ihrer Wirkung geschwächt werden. Dies ist Arbeitszeit- und kostenaufwändig. Wir verzichten daher in der Regel auf nachträgliche chemische Imprägnierungen. Häufig sind Betonplatten heute bereits werkseitig mit einer Imprägnierung versehen, die einen guten Anfangsschutz bietet.

Wenn mit erhöhtem Schmutzeintrag zu rechnen ist, sollten von vornhererin Materialien mit unempfindlichen Oberflächen gewählt werden. Wir beraten Sie gerne!


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Mit Hochdruchreiniger gereinigte Waschbetonplatten, neu verlegt und mit Muschelkalk-Mosaikpflaster aufgelockert. Einfassungen mit Muschelkalk-Trockenmauer.

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   46 Jahre alte, damals selbstgefertigte Betonplatten, mit Hochdruckreiniger gereinigt, mit Pflasterbändern aus Granit-Mosaikpflaster aufgelockert und mit Granit – Würfelpflaster eingefaßt. Die Betonoberflächen-Patina unterstreicht das historische Flair des Siedlungshäuschens aus den 30er Jahren.


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   Betonplattenweg und Pflasterkreis mit historischen Vollklinkern, mit Hochdruckreiniger gesäubert und Granit-Mosaikpflaster aufgelockert. Verfugung mit Granit-Feinsplitt. Hochbeete mit Muschelkalk-Trockenmauern. Renovierter Garten eines Siedlungs-Reihenhauses.